Amarone - der König des Valpolicella

Amarone della Valpolicella steht für sinnliche Opulenz, überbordende Fruchtaromatik und weihnachtliche Gewürzaromatik. Und unsere Amarone-Spezialisten kennen jeden unserer Winzer und seine Weine ganz genau.

Was Jahrgangstiefe, Stilistik und Qualität anbelangt, zählt VIPINO zu den besten Adressen Deutschlands. Ob Größen wie Speri, Tenuta Sant'Antonio und Bertani oder kleine, aber feine Weingüter wie Maso Maroni oder Le Guaite, hier findet jeder seinen Favoriten.

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Michael Liebert
von Michael Liebert 99 Punkte

Torre d'Orti

Amarone 2021 Torre d'Orti

perfekt zum Einlagern

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Michael Liebert
von Michael Liebert 98 Punkte

Cantina di Negrar

Amarone Classico 2017 Etichetta Nera

konzentriert und tieffruchtig

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Michael Liebert
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Le Guaite

Amarone 2012

aus der Schatzkammer von Stefano

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Michael Liebert
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Corte Figaretto

Amarone Valpantena 2019 Musa del Figaretto

kompromisslos mit unbändiger Power

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Michael Liebert
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Maso Maroni

Amarone 2020 Maso Maroni

kraftvoll-explosiver Amarone

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herausragender Jahrgang
James Suckling Top 100 2021
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Amarone Classico 2012 Amarone Classico 2012

Bertani

Amarone Classico 2012

drei Gläser für Eleganz und Finesse

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Letzte Chance - kein Nachschub vom Produzenten!

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Michael Liebert
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Bertani

Amarone Classico 2013

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Le Guaite

6er-Holzkiste Amarone 2012

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Bertani

6er-Holzkiste Amarone Classico 2013

großartiger, klassischer Jahrgang

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6er-Holzkiste Amarone Classico 2012 6er-Holzkiste Amarone Classico 2012

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6er-Holzkiste Amarone Classico 2012

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Amarone – die Weinlegende aus der Region Venetien

Neben dem Brunello di Montalcino DOCG aus der Toskana und dem Barolo DOCG aus dem Piemont zählt Amarone oder genauer gesagt Amarone della Valpolicella DOCG zu den größten Rotweinen Italiens. Recht spät, nämlich im Jahr 2010 erhielt dieser kraftvolle Wein den Status DOCG und rückte somit ebenfalls an die Spitze der italienischen Qualitätspyramide. Seinen Namen übrigens bekam der Wein aufgrund seiner leichten, an Mandeln erinnernden Bitternoten (abgeleitet vom italienischen "amaro" für bitter). Während die im selben Anbaugebiet erzeugten Valpolicella-Weine eher schlank sind und einen moderaten Alkoholgehalt von etwa 12 Prozent aufweisen, ist der Amarone ein schwerer, trockener Wein mit einem Mindest-Alkoholgehalt von 14 Prozent und einem Lagerpotenzial von 10-15, manchmal sogar bis zu 30 Jahren.

Das Amarone-Anbaugebiet im Valpolicella

Das Amarone-Weinanbaugebiet grenzt im Westen an den Gardasee, während es im Osten und Norden von den Lessini-Bergen geschützt wird. Die strengen Produktionsvorschriften unterteilen das Valpolicella in drei Zonen:

Classico besteht aus fünf verschiedenen geografischen Gebieten, darunter Sant'Ambrogio di Valpolicella und San Pietro in Cariano, sowie die Täler von Fumane, Marano und Negrar di Valpolicella. Die Bezeichnung der Weine lautet Amarone della Valpolicella Classico oder Amarone della Valpolicella Classico Riserva.

Valpantena umfasst das gleichnamige Tal. Weine von dort tragen auf dem Etikett die Ursprungsbezeichnung Amarone della Valpolicella Valpantena oder Amarone della Valpolicella Valpantena Riserva.

Valpolicella DOC ist die größte der drei Zonen, hierzu zählen die Ortsteile der Gemeinde Verona und der Täler von Illasi, Tramigna und Mezzane.

Die Bodenstruktur der drei Anbauzonen ist enorm unterschiedlich, das drückt sich auch deutlich im Charakter der einzelnen Weine aus, je nachdem aus welcher Ecke des Anbaugebietes der Wein stammt. Zum Einen gibt es am Fuße der Lessini-Berge Schwemmland-Böden, die von den Bächen, die aus den Bergen fließen, gebildet werden. Die groben Ablagerungen haben variable Kiesmengen, die reich an Kalk sind. Sehr typisch für die Hügellandschaft des Valpolicella ist der Boden aus weißem und weiß-rosafarbenem Mergelkalk, im Italienischen Biancone und Scaglia Rossa genannt. In den Hügeln, in denen der Boden auch reich an Kalkstein ist, sind auch vulkanische Ablagerungen aus Basalt zu finden.

Amarone - aus heimischen Charakter-Rebsorten

Wie alle Valpolicella-Weine wird auch der Amarone Rotwein aus lokalen Rebsorten gekeltert, hauptsächlich aus Corvina (auch Cruina oder Corvina Veronese genannt) und/oder Corvinone (beide insgesamt 45-95 Prozent) sowie Rondinella (5-30 Prozent) und Molinara (bis zu 10 Prozent). Darüber hinaus dürfen auch die Rebsorten Oseleta, Croatina, Dindarella und Spigamonti verwendet werden, wenn auch insgesamt nur zu 25 Prozent.

Corvina bildet das Rückgrat des Amarone. Die Rebsorte verleiht den Weinen Struktur, Aromen und Weichheit. Corvinone hingegen besticht mit einem wunderbaren Duft von schwarzer Kirsche und Gewürzen. Er verleiht Amarone Wein Komplexität und Struktur. Rondinella ist bekannt für ihre Widerstandsfähigkeit und gibt dem Amarone Farbe und Saftigkeit. Molinara schließlich ist eine einheimische Sorte mit sehr blasser Farbe, die Frische und Saftigkeit in den Amarone Wein bringt.

Appassimento - Tradition und Erfolgsfaktor

Der besondere Ruf und die Einzigartigkeit der prestigeträchtigsten Weine des Valpolicella beruht auf der traditionellen Technik des Appassimento. Bereits im Weinberg findet eine akribische Selektion des Traubenmaterials statt, denn der Edelfäulepilz, im Fachjargon Botrytis genannt, ist bei der Herstellung eines Amarone unerwünscht. Nach der Lese werden die Trauben in die so genannten "fruttai" gebracht, gut belüftete Dachböden oder Lagerräume, die für die Trocknung der Trauben perfekt geeignet sind. Dort werden sie sorgfältig auf die traditionellen Holzgestelle verteilt, "Arele" genannt, oder sie werden in luftige Kisten gelegt.

Die Trauben trocknen etwa drei Monate in diesen Kammern. In dieser wichtigen und heiklen Phase verlieren sie 30-50% ihres Gewichts und rosinieren. Dabei findet eine Reihe von komplexen Umwandlungen statt, welche die Aromen und all jene geschmacklichen Komponenten hervorbringen, die Amarone Rotwein so außergewöhnlich machen. Das Appassimento-Verfahren ist sehr aufwendig und zeitintensiv. Um ein Verfaulen der Früchte zu vermeiden, müssen die Trauben während des Trocknungsprozesses ständig gedreht und bei Bedarf zusätzlich mit Ventilatoren belüftet werden. Bereits verfaulte Beeren müssen sorgfältig entfernt werden.

Amarone – ein Weingeschenk mit Stil

Aufgrund der verwendeten, eher gerbstoffarmen Rebsorten und dem Appassimento-Verfahren ist der Amarone Rotwein schon in jungen Jahren sehr zugänglich. Dennoch gibt es nicht wenige Exemplare, die ein enormes Lagerpotenzial von bis zu 30 Jahren aufweisen. Diese beiden Eigenschaften machen den unter Weinliebhabern sehr geschätzten Amarone della Valpolicella zu einem idealen Geschenk. Steckt das Amarone Geschenk dann noch in einer wertigen Holzkiste, ist das Glück für Amarone-Fans perfekt.

Amarone Rotwein - ein kraftvoller Speisenbegleiter

Mit seiner oft an Schwarzwälder Kirschtorte erinnernden Frucht, seiner Fülle und Kraft eignet sich Amarone Wein besonders zu reichhaltigen, herbstlichen und winterlichen Speisen. Zu Schmorgerichten wie Wildschweingulasch, Hirschrücken, Rehkeule oder Lammragout passt Amarone Rotwein ebenso wie zu Pasta mit Fleischsaucen. Spaghetti Bolognese, bei der für die Sauce bereits Amarone-Wein verwendet wurde, oder Lasagne mit Wildschwein-Ragout sind großartige Begleiter zum Kultwein aus dem Valpolicella.

Auch zu ausgesuchten Desserts macht der opulente Amarone Rotwein eine gute Figur. Wenn es um Süßspeisen geht, in deren Mittelpunkt dunkle Schokolade und rote Beerenfrüchte stehen, ist der Appassimento-Wein allererste Wahl. Mit würzigem Käse wie Parmesan, Greyerzer oder Gorgonzola harmoniert er ebenso vortrefflich.

Führende Amarone Weingüter und Spitzenlagen

Jahr für Jahr drei oder mehr Rebsorten in gleich hoher Qualität zu kultivieren und zu ernten, ist eine echte Herausforderung für die Winzer in der DOCG Amarone della Valpolicella. Und auch wenn es keine per Weingesetz deklarierten Spitzenlagen gibt, spielen einige bekannte Einzellagen mit ihrer eigenen Bodenstruktur und ihrem speziellen Mikroklima doch eine bedeutende Rolle für die Qualität von Amarone Wein.

Herausragend ist beispielsweise die legendäre Lage Monte Sant‘ Urbano der Familie Speri. Das Traubenmaterial aus diesem Weinberg ist qualitativ so hochwertig und konzentriert, dass die Dauer des Appassimento-Prozesses deutlich verkürzt werden kann. Seit einigen Jahren sind die Rebflächen dieser Winzer-Dynastie sogar auf biologische Bewirtschaftung umgestellt. Auch die kleine, terrassierte und mit einer Naturstein-Mauer umfriedete Lage Monte Olmi mit ihren alten Pergola-Reben ist Garant für beste Trauben. Sie ist seit 1918 im Besitz der berühmten Familie Cesari, die aus der Ernte den fantastischen, gleichnamigen Amarone Riserva erzeugt. Welch großartige Weine alte Rebanlagen hervorbringen, beweist auch Graziano Prà mit seinem Amarone aus der Einzellage Morandina. Mit viel Mühe rekultivierte der Winzer die alten Rebstöcke, die heute einen ungemein frischen und saftigen Rotwein ergeben. Für diesen eleganten, nicht zu wuchtigen Stil steht auch der Amarone Wein von Lorenzo Begali und Claudio Viviani, der mit seinem Amarone aus der Einzellage Casa dei Bepi in die Riege der vom Gambero Rosso mit 3 Gläsern bewerteten Weine aufgestiegen ist.

Was traditionelles Winzer-Handwerk und beste Kalksteinlagen vermögen, demonstriert die weit über Italien hinaus bekannte Familie Tedeschi. Ihr Amarone Marne (italienisch für Mergel) 180 ist sehr feingliedrig und vielschichtig und wirkt trotz seiner Kraft nie überladen. Eine moderne Stilistik kommt in den Weinen der Tenuta San‘t Antonio, von Corte Figaretto und Bulgarini zum Ausdruck. Ganz im Gegensatz dazu stehen die Weine vom Traditionsweingut Bertani, sie verkörpern die alte, hohe Schule der Amarone-Herstellung. Bertanis Amarone della Valpolicella Classico ruht sagenhafte 72 Monate in großen Holzfudern, wo er sein ihn auszeichnendes Gleichgewicht und seine Struktur findet.

Es gibt für Amarone-Liebhaber also viel zu entdecken in dieser malerischen Weinregion Valpolicella, in der an der Erfolgsgeschichte dieses außergewöhnlichen Appassimento-Weines tatkräftig weitergeschrieben wird.

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